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Der Song zum heutigen Reisetag
Oft gehört zu einem Reisetag ein ganz bestimmtes Musikstück.
Sei es aus Lust und Laune,
weil es soeben im Radio lief oder weil es einfach besonders
gut zum Tag passt.
Ennio
Morricone - The Good The Bad And The Ugly
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Die Sierra Nevada, bis 3400 Meter hoch. Die Nordseite zeigt auch Ende
Juni noch Schneeflecken.
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Die Sierra Nevada ist das höchste Gebirge auf
der iberischen Halbinsel. Durch die Höhe wird auch fast aller
Regen aufgefangen. Im Hinterland von Granada ist dies auch nützlich:
ein Stausee sorgt für Wasservorrat an trockenen Tagen.
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Weiter östlich befindet man sich in einem endlos
weiten Hochtal. Je weiter ostwärts man fährt, desto trockener
wird es. Kilometer lang führt die Strasse einfach nur gerade
aus. Es gab bisher durchaus interessantere Strecken.
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Da es immer trockener wird, sieht die Landschaft
dann so aus: eine hügelige staubige Steppe. Eigentlich nichts
besonderes. Aber irgendwie sieht es aus wie im wilden Westen. Jedenfalls
im Film.
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Und Wildwestfilme wurden hier schon gedreht. Bei
Tabernas gibt es gleich mehrere Wildwest Städte. Natürlich
wollte ich auch ohne Revolver in dieses Reich eintauchen. Reicht da
auch ein Swiss Army Knife?
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Vorerst war alles friedlich. Das Messer brauchte ich nicht.
Die Indianer sind in dieser Wildwestkulisse aber deutlich untervertreten.
Zudem war auch keiner da.
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Ganz im Gegensatz zur Wildwest Stadt. Der Saloon
war auf (und super klimatisiert!). Was zu trinken hätte es auch
gegeben. 'The Yellow Rose' heisst der Saloon. Ich hatte jedoch vom
'The Wilde Bus' mein eigenes kühles alkoholfreies Getränk
mitgebracht.
Ah, aber da drüben gibt es eine Bank und keiner ist da!
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Dummerweise war die Bank geschlossen und die da liegenden
Goldbarren waren offensichtlicher Fake. Also brauchte ich kein Messer
zu zücken um die Bank zu überfallen. Da war einfach nichts
zu holen - ausser guter Unterhaltung und ein paar kühler Momente.
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Ein paar dubiose Gestalten brachten mich dazu die Reise weiter ostwärts
fortzusetzen.
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