2. August 2010

Tagesbericht verfasst um 23:45 Uhr am Dynjandifoss, Island
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Ein Fischerort, ein Künstler und ein Wasserfall

 
 
 
 
 
 

Patreksfjördur in der Morgendämmerung. Im Ort steht auch ein Super-Jeep der Bergungswacht. Zum einsteigen braucht man schon fast einen Schemel oder eine kleine Leiter. Mit solchen Fahrzeugen kommen die Rettungstruppen auch auf Gletscher und sehr unwegsamen Gelände voran. Einige Super-Jeeps können sogar während der Fahrt(!) den Reifendruck ändern und das auf jedem Rad separat.

 
 
 
 

Nach der Fahrt über das Höhenplateau öffnet sich die nächste Fjord-Fingergruppe. Wieder ein kleiner Fischerort, Bäche und dann zur Überraschung eine Bachmündung mit Sandstrand. Mehrere Male führt das kleine Strässchen um die Bergflanken bis es nicht mehr weiter geht.

 
 
 
 

Der letzte Taleinschnitt nennt sich Selardalur, die Seehundsbucht. Dort steht dieses Phantasie-Haus in allen Formen und Farben. Samuel Jonsson entdeckte hier in den letzten 20 Lebensjahren seine künstlerische Ader. Er baute drei Häuser und verschiedene Skulpturen. Nach seinem Tod waren sie dem Verfall preisgegeben.

 
 
 
 

Doch es fand sich ein Verein, der in den letzten Jahren die Skulpturen renovierte. Auch zwei der drei Gebäude stehen wieder. Einzig Samuel Jonssons Wohnhaus ist noch im Wiederaufbau begriffen. Deshalb die einsame Hausfassade. Das Skulpturen-Ensemble von Samuel Jonsson 'im letzten Tal' ist wirklich hübsch und sehenswert.

 
 
 
 

Am Dynjandifoss weiden die Islandpferde. Der Dynjandi ist der grösste und wohl auch regelmässigste Wasserfall in den Westfjorden. Wie in Treppenstufen fällt er über die Gesteinsbänder hinab. Ein paar Meter zu Fuss und man kann das Schauspiel in aller Nähe betrachten.

 
 
 
 



Am Dynjandifoss - Wasserspiele der Natur.