22. Juli 2010

Tagesbericht verfasst um 24:00 Uhr am Seljalandsfoss, Island
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Wieder am Kap und ein unerwartetes Treffen

 
 
 
 
 
 

Die Wolkendecke zwischen dem Seljalandsfoss und Skogar war fast durchgehend geschlossen. Aber weiter östlich beim Kap Dyrholaey sah es sonnig aus. Und Sonne hatte ich da noch nicht erlebt. Es gibt nichts schöneres als als bei gutem Wetter hier den brandenden Wellen zuzusehen und die bizarren Lava-Formationen zu bestaunen.

 
 
 
 

Man kann sich schwer vom Anblick der Wellen lösen. Immer geht der Blick in Richtung Meer. Es lohnt sich jedoch auch die Landseite anzusehen: die Mischung zwischen Hügel, Bergen, Seen und dem schwarzen Myrdalsjökull ist ebenso speziell. Eine Fantasie-Landschaft.

 
 
 
 

Wir wussten, dass die Möglichkeit besteht, dass wir uns das erste Mal in Island selber treffen könnten. Genau oben beim Leuchtturm auf Kap Dyrholaey war es dann soweit: wir erblickten einander und winkten uns grosszügig zu. Dieter Graser bereist zwar das Land anders als ich, jedoch sind wir in gleichem Mass dem Island-Virus verfallen.

 
 
 
 

Und so ergab sich abends am Seljalandsfoss diese auffällige Farbkombination: blaues Auto, rotes Zelt, gelb-weisser VW-Bus in einer grünen Landschaft. Dieters rotes Zelt ist inzwischen halb legendär: 2004 hat er damit beispielweise den Vatnajökull überquert (siehe bei Isafold.de unter 'Tourenberichte'). Logisch hatten wir uns viel zu erzählen. Mit feinem Lachs und einem guten Glas Wein wurde es danach gemütlich spät.

 
 
 
 

Aber wir nahmen uns zuvor doch noch die Zeit um zum Seljalandsfoss zu spazieren. Im Abendlicht sieht der Wasserfall aus, als wäre es eine Filmkulisse. Vor dem Wasserfall nichts als die weite flache Landschaft in Richtung Reykjavik. Zudem kann man hinter dem Wasserfall problemlos hindurch gehen.

 
 
 
 



Sonnenuntergang am Seljalandsfoss - aufgenommen von hinter dem Wasserfall.