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Der Gletschersee ist einer der Orte, wo beim Besuch Sonnenschein
nicht unbedingt von Vorteil ist. Gerade im Nebel entfalten die Eisberge und
Eisschollen eine besonders mystische Pracht. Wer will, dreht eine Runde mit
dem Amphibienfahrzeug durch den See.
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Je nach Lichtverhältnissen scheinen die Eisberge in verschiedenen
Farben. Blau ist oft zu sehen. Es rührt daher, dass das Eis stark mit Wasser
gesättigt ist, bzw. lange unter Wasser lag. Zwischendurch kracht und hallt
aus laut über den See, wenn einer der Eisberge auseinander bricht oder
sich tosend dreht.
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Der See nimmt fast das gesamte Geschiebe der schmelzenden
Gletscherzunge auf. Nur kleinere Eisschollen treiben durch den Abfluss unter
der Brücke ins offene Meer. So hat sich das Meer inzwischen sehr nahe an
das See-Ende vorgearbeitet. Ein Damm schützt neuerdings die Hängebrücke
und einzige Strassenverbindung im Süden Islands.
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Da der Sturmwind und Nieselregen nach zwei Tagen nicht aufhören
will, geht die Fahrt weiter. Westwärts, auf besseres Wetter hoffend, geht
es ratternd über die Einspurbrücke.
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Komplett schwarze Eisberge sind eher selten, getränkt von vulkanischer Asche.
Wer diesen 'Moby Dick' entdeckt hat, kann sich eine
Walbeobachtungs-Tour wohl sparen...
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