Wieso dahin?


 

Die Idee, im Herbst durch die Berge zu reisen, kam Anfang der Neunziger Jahre auf. Ein Entscheid aus nüchterner Sachlichkeit: im Herbst ans Meer zu fahren ist zwar schön, aber zum baden reichen die Wassertemperaturen eh nicht mehr. Soll es einigermassen warm sein, müsste man schon fliegen. Aber ich wollte mit dem Auto weg.


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Bis Ende Oktober sind die meisten Alpenpässe noch offen. Und wenn dann die immer kürzer scheinende Herbstsonne die verfärbenden Laubbäume beleuchtet, wird das Erlebnis perfekt. Die goldenen Lärchenwälder unter den steilen Felshängen sind ein weiterer farbiger Höhepunkt. Ab und zu braucht es etwas Geduld bis das Wetterglück eintrifft, so auch im Herbst 2000.

 
 
 
 

Manchen Leuten sind die Alpen einfach im Weg: man durchquert sie schnellstmöglich von Nord nach Süd. - Ganz anders gestaltet sich eine West-Ost Passage: plötzlich merkt man, dass der Alpenbogen aus ganz unterschiedlichen Abschnitten besteht. Landschaften, Bauweise, Sprachen und Leute wechseln mehrmals bis schlussendlich die Karstberge Sloweniens erreicht sind. Darunter eröffnet sich ein besonderes Reich und die Adria ist auch nicht mehr weit...