Oase!
Ich bin bestimmt
kein Frühaufsteher und Frühstück brauch ich eigentlich auch keines. Hingegen
erwachte ich heute vor 6 Uhr morgens und war dazu noch fit und hatte
Lust auf Frühstück... Es muss Petrus persönlich gewesen sein, der mich geweckt
hat.
Natürlich wollte ich Skaftafell endlich im Sonnenschein erleben, doch dass
die isländischen Tage komplett wolkenlos beginnen, ist eher eine Seltenheit.
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So machte ich
mich um 7 Uhr auf den Weg und das an einem Sonntag! Der Sonntag machte
zum wiederholten Male seinem Namen alle Ehre. Prüf es nach, ich war selbst
erstaunt beim rumklicken.
Rund um Skaftafell wälzen sich die Gletscher zu Tale (siehe auch Freitag,
der 28. Juli).
Skaftafell selbst ist eine grüne Oase in der Trostlosigkeit der Schotterwüsten
rund herum. Es wachsen sogar Bäume hier und das ohne nachzuhelfen und
erst noch ziemlich hohe.
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Wenn unter
dem Gletscher Vatnajökull ein Vulkan ausbricht, so schmilzt dieser eine Unmenge
von Eis. Dieses Schmelzwasser sammelt sich, hebt das Gletschereis an und
fliesst dann schlagartig ab (Gletscherlauf). Das letzte Mal geschah dies
im grossen Ausmass Ende 1996. Damals ergossen sich innerhalb einer Woche
rund 2,5 Kubikkilometer (!) Wasser in den Skeidararsandur. Die Dämme
im Bild schützen wenigstens ein Teil der Ringstrasse, die Brücken wurden
trotzdem weggespült. Die Isländer haben durch dauernde Messungen das Phänomen
des Gletscherlaufs bestens im Griff. Es ist in der modernen Zeit kein Mensch
deswegen zu Tode gekommen.
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Panoramabild
vom Skeidararsandur und der Gletscherzunge Skeidararjökull (86kb)
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Skaftafell
ist Nationalpark und was wäre ein Nationalpark ohne einen anständigen isländischen
Wasserfall?
Panoramabild
von der Arena des Svartifoss (97kb)
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PS: Beim Bild nebenan hätte ich übrigens fast geduscht. (Der Fotoapparat
diente als Schirm...) *grins*
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